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Der KSK Rochade gewinnt in der letzten Runde gegen den KSK 47 Eynatten
und sichert sich Platz 22 !!!
7. Runde
SK Rochade Eupen-Kelmis - KSK 47 Eynatten 3½-2½
IM Feygin, Michael 2546 - IM Hausrath, Daniel 2528 0-1
GM Glek, Igor 2537 - GM Schebler, Gerhard 2486 ½-½
GM Siebrecht, Sebastian 2456 - IM Roeder, Matthias 2410 1-0
Fiebig, Thomas 2416 - FM Braun, Christian 2342 ½-½
FM Meesssen, Rudolf 2334 - FM Hammes, Michael 2379 ½-½
FM Klein, Felix 2299 - FM Litwak, Aleksej 2290 1-0
In der letzten Runde des Europa-Pokals kam es, wie schon im Vorjahr, zu einem Duell zwischen zwei belgischen Mannschaften.
Diesmal musste der KSK Rochade Eupen-Kelmis gegen den SK 47 Eynatten antreten.
Schnell wurden in diesem brisanten Duell die Partien am vierten und fünften
Remis gegeben. Thomas Fiebig und Fide-Meister Rudolf Meessen boten schon direkt nach gelungenen Eröffnungsvarianten ihren Eynattenern Gegenspielern die Punkteteilung an und sicherten sich somit jeweils eine Normerfüllung zum begehrten Titel des Internationalen Meisters.
Für den jungen Fiebig war diese bereits die dritte Normerfüllung, der ostbelgische FM Meessen vollbrachte diese Leistung erstmalig. Auch am zweiten Brett folgte ein schnelles Unentschieden: GM Igor Glek remisierte als Nachziehender in einer verflachten Stellung gegen einen Grossmeisterkollegen. An den restlichen drei Brettern gab es aber Anlass zur Hoffnung. GM Sebastian Siebrecht hatte, gegen die damenindische Verteidigung spielend, bereits im Mittelspiel mit sehr feinen Manövern seinen c-Bauern auf die siebte Reihe vorrücken können. Alle Figuren Siebrecht’s nahmen aktiv am Kampf teil, und nach einigen genauen Schlusszügen von Siebrecht musste sein Gegner die unvermeidliche Niederlage quittieren. Eine wirklich vorbildliche Partie des längsten Großmeisters der Welt und seine beste Leistung in Ohrid! Am ersten Brett konnte IM Michael Feygin leider seine optisch gute Stellung nicht mehr verstärken.
Mit deutlich mehr Raum war er aus der Philidor-Verteidigung seines Gegners hervorgegangen, dieser agierte aber sehr geschickt und schuf kleine Schwächen in Feygin’s Lager. In der Zeitnotphase konnte Feygin nicht mehr alle Probleme meistern und musste die Eynattener zum 2,5-2,5 gleichziehen lassen. Am letzten Brett hatte Günter Delhaes, der Teamchef des KSK Rochade Eupen-Kelmis, den jungen FM Felix Klein aufgestellt. Leider hatte Klein’s Gegner eine etwas zu geringe internationale Wertungszahl, um die Möglichkeiten Klein’s zur Erfüllung einer Titelnorm wahren zu können.
In der letzten und entscheidenden Partie dieses Wettkampfes provozierte Felix Klein mit seinem Paulsen-System selbstbewusst einen Angriff auf seinen Königsflügel. Die Zeitnot seines Gegners nutzte er gekonnt aus und wickelte in ein vorteilhaftes Endspiel ab. Nach einer weiteren Ungenauigkeit seines Gegners konnte Klein im Endspiel die Aufgabe erzwingen und den Eupener Erfolg besiegeln.
Nach diesem Sieg belegt der KSK Rochade Eupen-Kelmis im Endklassement den 22. Rang, der KSK 47 Eynatten landet nach durchwachsenem Turnierverlauf auf dem 32. Platz.
6. Runde
EVRY Grand Roque - KSK Rochade Eupen-Kelmis 3½-2½
GM Feller, Sebastien 2570 - IM Feygin, Michael 2546 ½-½
GM Fedorchuk, Sergey 2643 - GM Glek, Igor 2537 ½-½
GM Hauchard, Arnaud 2527 - GM Siebrecht,Sebastian 2456 ½-½
GM Chuchelov, Vladimir 2598 - Fiebig, Thomas 2416 ½-½
GM Relange, Eloi 2473 - FM Meesssen, Rudolf 2334 ½-½
GM Chabanon, Jean-Luc 2440 - FM Klein, Felix 2299 1-0
Einen äußerst spannenden Kampf lieferten sich in der Vorschlussrunde des Europa-Pokals die französische Mannschaft EVRY Grand Roque und der KSK Rochade Eupen-Kelmis.
Die Franzosen besetzten alle Bretter mit Großmeistern und waren deutlich favorisiert.
Doch schon direkt zu Beginn wurde klar, dass die Ostbelgier gewillt waren, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Der international renommierte Trainer GM Chuchelov musste bald die Fähigkeiten des noch titellosen Thomas Fiebig anerkennen. Schon nach wenigen Zügen stellte Fiebig, die sizilianische Verteidigung mit der Alapin-Variante bekämpfend, seinen Gegner vor die unangenehme Wahl, Remis durch Stellungswiederholung oder eine zweischneidige Position in Kauf zu nehmen; der Großmeister scheute das Risiko und begnügte sich mit dem halben Punkt. Auch FM Rudolf Meessen trotzte, erneut die Holländische Verteidigung spielend, seinem Gegner schnell ein Unentschieden ab. Kurz darauf erfolgte die nächste Punkteteilung am dritten Brett. Hier hatte GM Sebastian Siebrecht zur scharfen königsindischen Verteidigung gegriffen, und auch sein Gegner vermied es, sich in die Komplikationen zu stürzen.
Am letzten Brett hatte sich FM Felix Klein gegen die moderne Verteidigung seines Gegenspielers eine überlegene Stellung herausgearbeitet. Für die letzten 16 Züge bis zur Zeitkontrolle standen ihm aber nur noch gute zehn Minuten zur Verfügung. Kurz nach dem 40. Zug verlor er aber durch einen groben Fehler den ganzen Punkt. Nun wurde nur noch an den ersten beiden Brettern gekämpft, und leider konnten beide Eupener Spieler trotz Zeitnot auf allen Seiten nur noch jeweils auf Remis hoffen. GM Igor Glek verwendete wie schon gegen Ivanchuk als Anziehender erneut die Glek-Variante, sein gut vorbereiteter Gegner ließ ihn aber nie in Vorteil kommen und erhielt den Vorsprung des französischen Teams. Nun ruhten alle belgischen Hoffnungen auf IM Michael Feygin am Spitzenbrett, dieser hatte es aber als Nachziehender naturgemäß nicht leicht. Mit seiner Tarrasch-Verteidigung konnte er aber die Chancen ausgleichen, trotzdem suchte sein erfinderischer Gegner nach immer neuen Gewinnmöglichkeiten.
Damit übertrieb es der französische Großmeister fast, und am Schluss ergab sich ein Endspiel, in dem Feygin mit seiner Dame gegen den feindlichen Turm spielen konnte. Nur seine weit vorgerückten Freibauern retteten dem Gegner das Unentschieden und besiegelten die knappe Niederlage des KSK Rochade Eupen-Kelmis.
5. Runde
Jetsmark - SK Rochade Eupen-Kelmis 2½-3½
IM Pedersen, Christian Kyndel 2440 - IM Feygin, Michael 2546 1-0
GM Rasmussen, Allan Stig 2535 - GM Glek, Igor 2537 ½-½
FM Baekgaard, Martin 2311 - GM Siebrecht,Sebastian 2456 0-1
FM Christensen, Stefan 2239 - Fiebig, Thomas 2416 ½-½
Wiwe, Andreas 2233 - FM Meesssen, Rudolf 2334 0-1
Helledie, Anders 2215 - FM Klein, Felix 2299 ½-½
Nach der klaren 1:5-Niederlage in der 4.Runde gelang es dem KSK Rochade Eupen-Kelmis in der fünften Runde, zwei volle Mannschaftspunkte zu erringen. Doch der dänische Vertreter aus Jetsmark erwies sich etwas unerwartet als sehr kampfstarker Gegner und war perfekt auf die ostbelgischen Spieler eingestellt.
Am vierten Brett bekam dieses Thomas Fiebig als erster zu spüren. Sein Gegner kopierte Karpov’s Rezept in der grünfeldindischen Verteidigung, und trotz eigener Vorbereitung musste Fiebig sehr hart um das Unentschieden kämpfen, konnte aber letztlich doch den Remishafen erreichen. Auch IM Michael Feygin am ersten Brett hatte als Nachziehender in seiner französischen Verteidigung große Probleme. Sein Gegner kannte Feygin’s Variante mit Figurenopfer offenbar detailliert, daraus resultierte ein großer Bedenkzeitvorteil auf seiner Seite. Leider verlor Feygin in der Zeitnot die Kontrolle über die Partie und musste aufgeben.
Doch dann konnte bald darauf GM Sebastian Siebrecht den Mannschaftskampf ausgleichen. Er hatte als Nachziehender erneut seinen schwarzen Läufer gegen einen Springer abgegeben. Diesmal konnte er erfolgreich die gegnerischen Schwächen am Damenflügel gewinnbringend ausbeuten. Am zweiten Brett hatte GM Igor Glek mittels des Reti-Systems seine Partie sehr ruhig angelegt. Glek‘s leichten Vorteil konnte der dänische Großmeister aber neutralisieren, so dass weiterhin beide Teams gleichauf lagen. FM Rudolf Meessen spielte als Schwarzer wieder eine ultrascharfe französische Partie.
In den sinnverwirrenden Komplikationen war er seinem Gegner überlegen und brachte die Ostbelgier erstmals in Führung. Nun war es an FM Felix Klein, am letzten Brett mit den weißen Steinen spielend, diesen Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Auch hier wurde die französische Verteidigung diskutiert, und es ergab sich auch in dieser Partie eine zweischneidige Stellung. In Anbetracht des ostbelgischen Vorsprungs bot Klein seinem Gegner Remis an, aber der Däne setzte seine Gewinnversuche fort. Bald konnte Klein aber souverän aus der Position des Stärkeren das Unentschieden erzwingen und somit den Mannschaftssieg sichern.
4. Runde
SK Rochade Eupen-Kelmis - Ashdod Illit Chess Club 1-5
GM Glek, Igor 2537 - GM Ivanchuk, Vassily 2756 ½-½
GM Siebrecht, Sebastian 2456 - GM Gashimov, Vugar 2740 0-1
Fiebig, Thomas 2416 - GM Sutovsky, Emil 2676 ½-½
FM Meesssen, Rudolf 2334 - GM Avrukh, Boris 2668 0-1
FM Klein, Felix 2299 - GM Smirin Ilia 2648 0-1
Petzold, Klaus 2238 - GM Kogan, Artur 2522 0-1
Mit dem israelischen Team Ashdod Illit Chess Club traf die Vertretung des KSK Rochade Eupen-Kelmis erneut auf eine der stärksten Mannschaften des gesamten Teilnehmerfeldes.
Angeführt von dem Schachgenie Vassily Ivanchuk, schickte die israelische Mannschaftsleitung fast ausschliesslich Grossmeister der erweiterten Weltklasse in die Begegnung mit der bisher hier erfolgreichsten belgischen Mannschaft.
Aber schon etwa einer Stunde Spielzeit konnte GM Igor Glek den Supergrossmeister Invanchuk mit der nach ihm benannten Glek-Variante im Vierspringerspiel neutralisieren. Danach liessen die Israelis aber keine Schwäche mehr erkennen. Zuerst musste GM Sebastian Siebrecht die Hand zur Aufgabe reichen. Siebrecht hatte in seiner sizilianischen Verteidigung zuviel riskiert und seine schwarzen Felder fast komplett dem Gegner überlassen. Kurz danach mussten auch FM Rudolf Meessen und Klaus Petzold resignieren; Meessen hatte in seiner scharfen holländischen Partie nicht mehr die Theorie im Kopf und konnte aufgrund der knapp werdenden Bedenkzeit nicht mehr alle Probleme lösen. Petzold baute sich gegen die Reti-Eröffnung seines Gegners interessant auf, doch auch er musste dem zu hohen Bedenkzeitverbrauch Tribut zollen und beging grobe Fehler.
Kampfschach pur wurde in den verbleibenden zwei Partien geboten. Am fünften Brett führte FM Felix Klein einen zähen Stellungskrieg gegen ein sizilianisches Paulsen-System. In Kleins Zeitnotphase fand sein Gegner GM Smirin ein gefährliches Qualitätsopfer, welches zu einer durchschlagenden
Initiative für den Israeli führte. So verblieb als letzte ostbelgische Hoffnung die Partie von Thomas Fiebig am dritten Brett. Fiebig hatte sich gewissenhaft auf die grünfeldindische Verteidigung seines Gegner GM Sutovsky vorbereitet und es ergab sich eine wechselhafte und spannende Partie. Nach und nach schaffte es Sutovsky, Fiebig im Endspiel in die Defensive zu drängen. Es ergab sich die Konstellation, dass Fiebig nur mit einem Turm gegen Springer + zwei Bauern zu kämpfen hatte. In dieser Phase bot Fiebig dem Weltklassespieler durch schnelles und ideenreiches Spiel Paroli, so dass sich in der letzten Partie des gesamten Turniertages ein verdientes Remis für ihn ergab.
3. Runde
SK Rochade Eupen-Kelmis - Haladas VSE Szombathely 4½-1½
IM Feygin, Michael 2546 - IM Kovacs, Gabor 2516 ½-½
GM Glek, Igor 2537 - IM Nemeth, Miklos 2469 ½-½
GM Siebrecht, Sebastian 2456 - FM Csonka, Attila Istvan 2330 ½-½
Fiebig, Thomas 2416 - Magyar, Andras 2298 1-0
FM Meesssen, Rudolf 2334 - FM Pergel, Laszlo 2301 1-0
FM Klein, Felix 2299 - Remete, Eszter 2075 1-0
Mit einem ungefährdeten Sieg gegen das ungarische Team aus Szombathely
konnte der KSK Rochade Eupen-Kelmis an seine bisherigen guten Leistungen anknüpfen. Zwar konnte der mit den weißen Steinen spielende IM Michael Feygin gegen die „Berliner Mauer“ seines Gegners nur einen halben Punkt erzielen, aber schon bald darauf folgten drei Partiegewinne für die Ostbelgier: FM Rudolf Meessen konnte seinen Gegner wie schon so oft in ungewöhnliche Stellungsbilder führen und demonstrierte dann seine Klasse.
Bald darauf konnten Thomas Fiebig und FM Felix Klein durch ihre Siege den Vorsprung ausbauen. Fiebig manövrierte seinen auf Ausgleich spielenden Gegner mit seiner französischen Verteidigung langsam aus, und auch in der Partie von Klein setzte sich der Ostbelgier als Nachziehender mit einer sizilianischen Verteidigung gegen seine junge ungarische Gegnerin durch.
Sein gedeckter Freibauer auf b3 ermöglicht es Felix Klein, weiterhin Jagd auf die Titelnorm zum Internationalen Meister zu machen.
Nachdem der Kampf für den KSK Rochade bereits entschieden war, lenkten die beiden Großmeister Sebastian Siebrecht und Igor Glek ihre Partien zum Remis ein.
Siebrecht konnte seinen Gegner nach einer damenindischen Partie mit ungleichfarbigen Läufern nicht mehr gefährden, und Glek musste nach einem Übersehen sogar in einem Dauerschach sein Heil suchen; zwar hatte Glek einen Läufer mehr auf dem Brett, diesem standen aber auf gegnerischer Seite gleich vier Bauern gegenüber.
Nach drei Runden belegt der KSK Rochade Eupen-Kelmis den 18. Tabellenplatz,
das Team aus Borgerhout findet sich auf Platz 32 wieder.
Nach einer neuerlichen Niederlage gegen Buducnost Podgorica ist der KSK 47 Eynatten zwischenzeitlich auf den 47. Rang abgerutscht.
2. Runde
Ural Sverdlovskaya - SK Rochade Eupen-Kelmis 4½-1½
GM Grischuk, Alexander 2733 - IM Feygin, Michael 2546 1-0
GM Shirov, Alexei 2730 - GM Glek, Igor 2456 ½-½
GM Malakhov, Vladimir 2715 - Fiebig, Thomas 2416 1-0
GM Rublesvky, Sergei 2703 - FM Meesssen, Rudolf 2334 1-0
GM Dreev, Alexey 2659 - FM Klein, Felix 2299 0-1
GM Bareev, Evgeny 2633 - Petzold, Klaus 2238 1-0
Eine respektable Vorstellung gelang dem KSK Rochade Eupen-Kelmis in der zweiten Runde gegen den letztjährigen Gewinner des Europapokals, das russische Team Ural Sverdlovskaya.
Schnell folgte allerdings die erste Niederlage für die Eupener, denn Thomas Fiebig fand trotz Vorbereitung kein Rezept gegen das Spiel von Malakhov. Beeindruckend, mit welcher Schnelligkeit und Sicherheit der Großmeister seinen Vorteil umsetzte. Bald musste auch FM Rudolf Meessen gegen die slawische Verteidigung seines Gegners resignieren; Meessen hatte bei seinen Angriffsversuchen seine eigene Bauernstellung zu sehr geschwächt. Am zweiten Brett konnte GM Igor Glek, mit den weißen Steinen spielend, den Weltklassemann Alexei Shirov in einer sizilianischen Partie auf Distanz halten.
In den letzten drei Partien wurde erheblich länger gekämpft. Nach knapp 5 Stunden Spielzeit musste sich dann Klaus Petzold gegen Bareev geschlagen geben, nachdem in beiderseitiger Zeitnot Bareev im letzten Zug vor der Zeitkontrolle einen Bauern gewinnen konnte. Aus ostbelgischer Sicht konnte bald darauf FM Felix Klein in der Partie des Tages den weltbekannten Großmeister Dreev in einer umkämpften Partie überwinden. In einem slawischen Stellungstyp verteidigte sich Klein als Nachziehender zunächst ungenau und büßte einen Zentralbauern ein. In der Folge verteidigte er sich aber so hartnäckig in einem Endspiel mit Dame und Springer, dass der renommierte Großmeister die Stellung in seinem Gewinnstreben überzog. Seinen Vorteil verdichtete Klein dann schnörkellos.
Am ersten Brett verteidigte sich IM Michael Feygin mit der skandinavischen Verteidigung. Es resultierte daraus ein Endspiel, in dem sein Gegner Grischuk mit dem Läuferpaar gegen das ostbelgische Springerpaar aufspielen konnte. In der längsten Partie des gesamten Spieltages schaffte es Feygin leider nicht, diesen Nachteil zu kompensieren.
1. Runde
Cardiff Chess Club - SK Rochade Eupen-Kelmis 1-5
IM Cobb, Charles 2398 - IM Feygin, Michael 2546 ½-½
Trevelyan, John 2166 - GM Siebrecht, Sebastian 2456 0-1
Brown, Thomas 2051 - Fiebig, Thomas 2416 0-1
Fletcher, John 2051 - FM Meesssen, Rudolf 2334 0-1
Summers, Charles 1955 - FM Klein, Felix 2299 0-1
Wagner, Guy 1904 - Petzold, Klaus 2238 ½-½
In der ersten Runde des diesjährigen Europapokals im makedonischen Ohrid startete das Team des KSK Rochade Eupen-Kelmis erwartungsgemäss mit einem 5:1 - Erfolg gegen das walisische Team aus Cardiff. Schnell gingen die Ostbelgier durch klare Weisssiege von GM Sebastian Siebrecht und FM Rudolf Meessen in Führung; ebenso gewann Thomas Fiebig in einer spannenden Partie am dritten Brett mittels einer slawischen Verteidigung. Am fünften Brett musste sich der Europapokal-Debütant FM Felix Klein gegen das Blackmar-Diemer-Gambit erwehren. Sein wild angreifender Gegner kannte nur ein Ziel, Felixs König. Mit einer zentralen Aktion konterte Klein seinen Gegner gewinnbringend aus. Am letzten Brett kam Klaus Petzold gegen die holländische Verteidigung des Waliser Gegenspielers nicht zurecht und musste dem in Zeitnot unsauber agierendem Gegner ein Remis zugestehen. Ein weiteres Unentschieden ergab sich im Duell am ersten Brett, in dem IM Michael Feygin auf einen gut vorbereiteten Gegner traf. Letztendlich konnte der walisische Meister aber trotz leichten Vorteils gegen Feygins Tarraschverteidigung nichts Entscheidendes herausholen.
In der zweiten Runde erwartet die Eupener mit dem Titelverteidiger Ural Sverdlovskaya eine sehr schwere Aufgabe.
aktualisiert am 11.10.2009  |